Nachrüstprodukte

 

Fensterriegel gibt es in vielen verschiedenen Varianten für die unterschiedlichsten örtlichen Gegebenheiten und Ansprüche, z.B.:

* Teleskopstangen und Teleskopriegel für Fensterfronten bis 300 cm Breite
* Diverse Fensterschlösser für ein- oder mehrflügelige Fenster
* Fensterstangenverschlüsse die eine komfortable Bedienbarkeit bieten
* Bandseitensicherungen für die optimale Absicherung der Scharnierseiten

Grundsätzlich eignen sich Fensterriegel zur Selbstmontage. Nur bei Kunststofffenstern empfiehlt sich die Montage durch einen Fachbetrieb, da die Riegel im Kunststoffrahmen eingeklebt bzw. mit speziellen Hohlraumdübeln verankert werden müssen.

Aufgrund der nachträglichen Montage sind Fensterriegel (je nach Produkt) auch von außen zu sehen und schrecken den Täter vor Beginn des Einbruchversuchs ab. Doch auch bei einem aktiven Einbruchversuch bieten Fensterriegel bei fachgerechter Montage einen effektiven Widerstand.

Der Austausch der bestehenden Beschläge gegen einbruchhemmende Beschläge mit Pilzkopfzapfen bietet eine der komfortabelsten und optisch schönsten Lösungen:
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Das Fenster wird weiterhin ausschließlich über den absperrbaren Fenstergriff bedient. Es müssen keine weiteren Verriegelungen bedient oder eingesetzt werden und können somit auch nicht vergessen werden.

Auch die Ästhetik des Fensters wird nicht verändert, da keine zusätzlichen Beschläge auf dem Fensterflügel oder –Rahmen montiert werden.

Es werden die Schließbleche im Fensterrahmen und der umlaufende Beschlag im Fensterflügel ausgetauscht. Diese Veränderungen sind bei geschlossenem Fenster nicht sichtbar.

Je nach dem notwendigem Sicherheitsmaß können die Sicherheitsbeschläge unterschiedlich viele Pilzkopfzapfen beinhalten, von denen jede Zugkräfte von über 1,5 Tonnen aufnehmen kann. So kann eine Einbruchhemmung in Anlehnung an die Widerstandsklassen WK1 bis WK3 erreicht werden.

Erwähnenswert ist außerdem, dass die Nachrüstung normalerweise ohne großen Lärm und ohne viel Schmutz vor Ort ausgeführt werden kann.

Durch den vermehrten Einsatz einbruchhemmender Sicherheitsbeschläge an Fenstern und Fenstertüren in privaten Haushalten und gewerblichen Gebäuden werden Einbruchversuche durch die Verglasung immer wahrscheinlicher.

Diese Sicherheitslücke kann mit dem Austausch der herkömmlichen Verglasung gegen eine Sicherheitsverglasung geschlossen werden.

Eine Sicherheitsverglasung besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die mit einer oder mehreren Zwischenschichten aus zähen Kunststofffolien fest miteinander verbunden werden. Bei einem Einbruchversuch kann die Glasscheibe zerstört werden. Durch die Splitterbindung bleibt sie jedoch als Ganzes erhalten, was ein Durchdringen verhindert.

Durch unterschiedliche Glasstärken, Glasarten, die Wahl der Zwischenschichten und die Anzahl der eingesetzten Scheiben, können unterschiedliche Widerstandsklassen erreicht werden. Zusätzlich können Sicherheitsverglasungen mit einer Alarmgebung versehen werden, die mit allen üblichen Einbruchmeldeanlagen kompatibel ist.

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