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Fenster mit Sicherheitsfeatures

Wenn Sie Fenster für einen Neubau oder die Erneuerung von Fensterelementen in einer Bestandsimmobilie planen, legen Sie schon heute das Sicherheitskonzept für die nächsten Jahrzehnte fest. Ein guter Moment, sich in Ruhe mit dem Thema Einbruchschutz und dem PaXsecura-Einbruchschutzsystem auseinanderzusetzen.

Statistiken der Polizei zeigen, dass ca. 80 % aller Einbrüche in Einfamilienhäuser und ca. 60 % aller Einbrüche in Mehrfamilienhäuser über Fenster und Fenstertüren, also Terrassentüren und Balkontüren, erfolgen (Quelle: polizei.nrw). Ungesicherte Fensterelemente mit Standart-Fensterbeschlägen, sogenannten Rollenbolzenbeschlägen, werden von Gelegenheitstätern  innerhalb von Minuten mit einfachsten Hebelwerkzeugen (z.B. Schraubendreher) überwunden.

Selbstverständlich können wir auch Standardfenster nachträglich mit mechanischen Fenstersicherungen absichern, allerdings ist dieser Weg aufwendiger und meist auch teurer als die Mehrkosten für ein geprüftes einbruchhemmendes Fensterelement. Auch bleiben bei der Nachrüstung die Verankerung im Mauerwerk und die Verglasung unverändert.

 

Ist Sicherheitsfenster gleich Sicherheitsfenster?

Zu einem Sicherheitsfenster gehört immer eine stabile Bauweise, eine stabile Verankerung im Mauerwerk und ein Sicherheitsbeschlag mit Pilzköpfen, der durch einen Fenstergriff arretiert wird. Außerdem sollte das Fensterelement über eine durchwurfhemmende Verglasung verfügen. Geschützt ist der Begriff „Sicherheitsfenster“ allerdings nicht. Die genaue Ausstattung des Fensters und die Qualität der einzelnen Komponenten, wie z.B. die Anzahl der Pilzköpfe im Fensterbeschlag, kann jeder Hersteller frei bestimmen. Daher ist es besser, zertifizierte Fensterelemente zu kaufen.

Was ist ein geprüftes einbruchhemmendes Fenster?

Um einbruchhemmende Qualitäten besser einschätzen zu können, lassen seriöse Hersteller ihre einbruchhemmenden Fenster- und Türelemente von neutralen Prüfinstituten für jedes Material und jede Bauform prüfen und zertifizieren. PaXsecura Fenster werden vom ift Rosenheim auf Grundlage der DIN EN 1627 (früher DIN V ENV 1627) geprüft und zertifiziert. Diese DIN klassifiziert einbruchhemmende Elemente in die Widerstandsklassen RC1N bis RC6 ein. Für den privaten Wohnbau werden in der Regel die Widerstandsklassen RC2 und RC3 (früher WK2 und WK3) empfohlen.

Achten Sie bei Angeboten für einbruchhemmende Fensterelemente also darauf, das es sich um ein nach DIN EN 1627 zertifiziertes Fenster der Widerstandsklasse RC2 oder RC3 handelt. Ein „Sicherheitsfenster in Anlehnung an Widerstandsklasse RC2 oder RC3“ ist kein geprüftes und zertifiziertes Fensterelement.

Übersicht der RC-Klassen nach DIN EN 1627

Welche Widerstandsklassen bietet das PaXsecura-Einbruchschutzsystem für Fenster?

Mit sieben Ausstattungsstufen von  PaXsecura 050 bis PaXsecura 300 (inkl. der XL-Optionen) bietet sich Ihnen die Möglichkeit, jedes Fenster- und  Türelement in der Ausstattung zu wählen, die sinnvoll und wirtschaftlich ist. In allen Ausbaustufen wird mindestens das Beschlagsystem des PaXsecura 200 (RC2 Fensterelement) verwendet wird.  Auf Wunsch kann mit der XL-Option auch das Beschlagsystem des PaXsecura 300 (RC3 Fensterelement) verwendet werden. Grundsätzlich empfehlen wir geprüfte und zertifizierte Fensterelemente ab der Widerstandsklasse RC2, entsprechend der Sicherheitsausstattung PaXsecura 200.

Übersicht zu den PaXsecura Paketen 050 bis 300

Welche Rolle spielt die Montage bei einem Fenster?

Die fachgerechte Montage spielt eine entscheidende Rolle beim Gesamtpaket „Sicherheitsfenster“. Grundlage für die fachgerechte Montage eines nach DIN EN 1627 zertifierten einbruchhemmenden Fensters ist die Montageanleitung des Herstellers. Diese gibt z.B. das Montagematerial und die Anzahl der Befestigungspunkte für verschiedene Montageuntergründe vor. Eine fachgerechte Montage wird von uns durch ein entsprechendes Montage-Zertifikat bescheinigt.

Sind Holz- oder Kunststofffenster besser?

Ob ein Fenster aus Holz besser ist, als eins aus Kunststoff, lässt sich so pauschal nicht sagen. Um die Entscheidungsfindung ein wenig zu vereinfachen, haben wir einige Plus- und Minuspunkte einmal gegenübergestellt:

 

Holzfenster

+  nachwachsender Rohstoff

+ angenehmes Raumklima, da atmungsaktiv

+ gute Wärmedämmwerte

+ Lebensdauer etwa 40 Jahre (bei entsprechender Pflege)

– Preisintensiver als Kunststofffenster

– Pflegeaufwand (regelmäßige Lasieren bzw. Lackieren

 

Kunststofffenster

+ Preisgünstiger als Holzfenster

+ geringer Pflegeaufwand, da die Oberflächen nicht nachbehandelt werden müssen

+ Lebensdauer etwa 40 Jahre

– verschmutzen leichter als Holzfenster (statische Aufladung)

– Schäden lassen sich nicht so leicht ausbessern

 

Auf den folgenden Seiten können Sie sich weiter über Kunststofffenster und Holzfenster informieren.