Insektenschutz - Tipps und Hausmittel

Insektenschutz: Unsere besten Infos, Tipps und Hausmittel gegen Insekten

Im Frühling erwacht die Natur mit ihren Tieren, Pflanzen und den fliegenden sowie kriechenden Insekten zu neuem Leben. Wie Sie das Haus oder die Wohnung weitestgehend insektenfrei halten, und das einfach, effektiv und umweltfreundlich.

Nicht alle Insekten gehören zu den gerne gesehenen Gästen wie Bienen, Schmetterlinge und Co. – wenngleich alle diese Lebewesen zu einem wichtigen Teil des Ökosystems gehören. Der Einsatz von Chemie ist weder sinnvoll noch notwendig. Es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten, die der Natur keinen Schaden zufügen, und dennoch effektiv gegen Mücken, Zecken und Flöhe wirken.

 

Insektenschutzgitter und Pollenschutzvlies: Umweltfreundlich & einfach

Die einfachste und umweltfreundlichste Methode, das Haus weitestgehend insektenfrei zu halten, sind Fliegengitter vor Türen und Fenstern. Sie können die Fenster jederzeit öffnen und abends bedenkenlos das Licht einschalten. Das feinmaschige Gewebe verhindert, dass lästige Blutsauger und Nachtfalter in die Räume eindringen. Neigen Sie zu Allergien oder leben Sie in einer Gegend mit Kriebelmücken, ist das engmaschige Pollenschutzvlies ideal: selbst kleinste Insekten, Staub und Pollen dringen hier nicht durch.

 

Pflanzen gegen lästige Plagegeister

Es gibt eine Reihe von Pflanzen, deren Duft Mücken und andere Blutsauger verabscheuen. Bekannt sind Basilikum, Bergamotte, Duftpelargonie, Eukalyptus, Gewürzlorbeer, Katzenminze, Lavendel, Lillibet, Minze, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Tomaten, Walnussbaum, Zitronengras und Zitronenmelisse. Im Garten oder auf dem Balkon angepflanzt, beziehungsweise in Töpfen auf der Fensterbank, wirken sie als natürlicher Mückenschutz.

Wer keinen „grünen Daumen“ hat, kann ein Schälchen mit ätherischem Öl, wie zum Beispiel Citronella, Pfefferminzöl, Eukalyptusöl oder einem anderen Öl auf Naturbasis, ins Fenster stellen.

 

Von Dusche, Deo und Mückennetzen

Stark schwitzende Menschen werden schnell Opfer stechender Insekten. Häufiges Duschen hilft, Mücken, Zecken und Flöhe fernzuhalten. Da Düfte die lästigen Biester anziehen, sollten Frauen auf Parfüm verzichten. Greifen Sie im Sommer bei Deo und Rasierwasser möglichst zu geruchsneutralen Produkten. Haben Sie kein Fliegengitter vorm Schlafzimmerfenster, sind Moskitonetze eine Alternative.

 

Wasser, eine beliebte Brutstätte für Mücken und Co.

Mücken bevorzugen als Brutplatz stehende Gewässer. Diese müssen nicht groß sein, eine Pfütze oder eine Gießkanne genügen für die Produktion von reichlich Nachwuchs. Tauschen Sie bei offenen Wasserstellen wie Vogeltränken oder Planschbecken regelmäßig das Wasser, leeren Sie Untersetzer sowie Gießkannen aus und decken Sie Regentonnen ab.

In einigen Regionen, wie zum Beispiel entlang des Rheins, geben viele Gemeinden kostenlos Tabletten aus, welche die Mückenbrut instehenden Gewässern vernichtet. Die Tabletten schaden keinen anderen Lebewesen oder Insekten, verhindern jedoch, dass sich Mücken über das Normalmaß hinausgehend vermehren.

 

Natürliche Feinde von stechenden Insekten

In naturnahen Gärten siedeln sich gerne Vögel, Fledermäuse, Igel und Frösche an. Stellen Sie ihnen entsprechende Nist- und Brutmöglichkeiten sowie Verstecke zur Verfügung – diese kümmern sich bereits um einen Teil der Plagegeister. Naturbelassene Gartenteiche eignen sich für viele Amphibien, von denen ebenfalls ein großer Teil von Insekten lebt. Wer sich wegen seiner Hauskatze Sorgen macht, sei beruhigt: Eine Katze erwischt keinen gesunden Vogel oder vergreift sich an einer Kröte. Die Nistplätze müssen allerdings so angelegt sein, dass Katze oder Marder sie nicht erreichen. Lediglich während der ersten Flugversuche der Jungvögel oder wenn sie aus dem Nest fallen, besteht Gefahr.

 

Insektenfallen: Räuchern, Würzen und Insektenfallen

Insektenfallen simulieren mit Wärme und Kohlendioxid menschliche Ausdünstungen. Dadurch ziehen sie die kleinen Blutsauger an. Allerdings fallen ihnen nicht nur Stechmücken zum Opfer, sondern oftmals auch andere Insekten. Wesentlich naturfreundlicher ist das Verbrennen von Salbei. Dafür zünden Sie in einer feuerfesten Schale eine Handvoll getrockneter, zerriebener Salbeiblätter an. Den Geruch der glimmenden Blätter können Insekten kaum ertragen, sodass er sie zuverlässig vertreibt.

Liebhaber von Knoblauch und Hefeweizen gehören nicht zu den bevorzugten Opfern der beißenden Insekten. Stechmücken finden diese Ausdünstung grauenerregend und suchen das Weite. Sie bevorzugen Menschen, die gerne süße und / oder fette Speisen zu sich nehmen.

 

LED-Lampen, kein besonders attraktives Licht für Insekten

LED-Lampen verströmen ein anderes Licht als Neonlampen, Glühbirnen oder Halogenlichter. Sie ziehen nachweislich Insekten weniger an als herkömmliche Leuchtmittel: die fliegenden Nachtschwärmer nehmen das Licht nicht gut wahr. Verwenden Sie deshalb im Außenbereich LED-Lichter, um nicht zusätzlich Insekten aus angrenzenden Gärten anzulocken.

 

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