Kriminalstatistik 2018 - Einbruchschutz zeigt Wirkung

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche sinkt erstmals seit 1997 wieder unter 100.000 berichtet die WELT unter Berufung auf die Kriminalstatistik 2018. Die positive Entwicklung hat mehrere Gründe, die wir im Folgenden kurz vorstellen.

 

Statistik Wohnungseinbrüche
Kriminalstatistik Wohnungseinbrüche

 

Aus der bundesweiten polizeilichen Kriminalstatistik 2018 geht hervor, dass die Anzahl der Wohnungseinbrüche von 2017 auf 2018 um 16,3 Prozent gesunken ist. Insgesamt wurden 97.504 Straftaten registriert. Damit liegt die Zahl erstmals wieder unter 100.000 im Jahr, wie es zuletzt im Jahr 1997 der Fall war.

 

Herbert Reul (Innenminister Nordrhein-Westfalen) äußerte sich gegenüber der WELT AM SONNTAG wie folgt: „Der Rückgang bei den Wohnungseinbrüchen ist sensationell. Wir haben unsere Fahndungskonzepte deutlich verbessert. Ganz gewiss hat auch die Schließung der Balkanroute ihren Anteil. Dadurch kommt ein Teil der reisenden Banden nicht mehr so leicht ins Land.“

 

Einen weiteren Grund für den Rückgang der Wohnungseinbrüche nennt Bremens Innensenator Mäurer (SPD). Seit dem Sommer 2017 sind Wohnungseinbrüche zum „Verbrechenstatbestand“ gemacht worden, wodurch Täter abgeschreckt werden. Die Mindestfreiheitsstrafe wurde von sechs Monate auf ein Jahr hochgesetzt, wobei die Höchststrafe nun zehn Jahre beträgt. Zudem investieren Privatleute immer mehr in Sicherungstechnik.

 

Eine besonders positive Entwicklung ist in den Bundesländern Bremen (Minus 27,1 Prozent), Nordrhein-Westfalen (Minus 23,4 Prozent) und Hamburg (Minus 20,2 Prozent) festzustellen. Damit ist Hamburg unter den Top Drei, was vor allem daran liegen mag, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hamburg in den letzten drei Jahren um fast die Hälfte (49 Prozent) gesunken ist. Das liegt zum einen an der Sonderkommission Castle der Polizei, die 2015 ins Leben gerufen wurde, zum anderen an der steigenden Vorsorge der Privatleute. In nahezu der Hälfte der Fälle kamen die Täter nicht in die Wohnungen, weil sie an gesicherten Fenstern und Türen scheiterten.

 

Auch die Versicherungen verzeichneten weniger Einbruchsschäden. Der Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Wolfgang Weiler sagte der WELT AM SONNTAG, dass die Entschädigungsleistungen um rund 14 Prozent auf 310 Millionen Euro gesunken sind. So wenig mussten Versicherungen das letzte Mal 2007 für solche Straftaten aufwenden.

 

Sebastian Fiedler, der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) warnt vor einem „Jo-Jo-Effekt“, denn der Rückgang der Fallzahlen könne dazu führen, dass das Personal zur Bekämpfung solcher Straftaten abgezogen werde und damit auch der Verfolgungsdruck fehle. Somit bestehe die Gefahr, dass die Zahlen wieder steigen.

 

Insgesamt lässt sich also festhalten, dass Deutschlands Bundesländer in den vergangenen drei Jahren immer sicherer wurden und die Gründe dafür vielfältig sind: Höhere Strafen für Täter, bessere Sicherheitsvorkehrungen der Länder aber auch mehr und bessere Sicherungstechnik der Privatleute.

 

Einbruchschutz für Fenster und Türen in privaten Haushalten haben also ihren deutlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Zahlen so positiv verlaufen. Denn die Annahme, keinen Einbruchschutz zu benötigen, weil man nicht in einem großen Anwesen mit Pool und einem Premiumauto vor der Haustür wohnt, ist schlichtweg ein Irrtum. Auch wir bei Bresewitz wissen: Die meisten Täter sind Gelegenheitsdiebe und das nicht, weil sie nur gelegentlich einbrechen, sondern weil sie nach günstigen Gelegenheiten suchen. Dabei suchen und finden sie nicht nur die Gelegenheiten bei den größten Villen, in denen erwartungsgemäß am Meisten zu holen ist. Oft haben die Täter es auf Bargeld, Schmuck und Geräte wie Laptops, Handys und Tablets abgesehen, die in jedem deutschen Haushalt zu finden sind. Das bestätigen uns auch unsere Kunden regelmäßig.

 

Auch wir bei Bresewitz spüren das steigende Interesse an Einbruchschutz durch den Zuwachs von Neukunden, von denen vor allem viele Privatpersonen sind, die ihr Eigenheim durch diese Maßnahme schützen möchten. Wenn auch Sie Ihr Heim vor Einbrüchen schützen und sich nicht ausschließlich auf die staatlichen Maßnahmen verlassen möchten, stehen wir Ihnen gerne beratend rund um das Thema Einbruchschutz zur Seite.