Einbruchschutz

EINBRUCHSCHUTZ

Benötige ich überhaupt Einbruchschutz, bei mir ist doch nichts zu holen?

Die Annahme, keinen Einbruchschutz zu benötigen, weil man nicht nicht in einer großen Villa mit einem teuren Auto vor der Tür wohnt, ist ein Irrtum. Nur die wenigsten Einbrecher sind Profis, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Die meisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter. Nicht weil sie gelegentlich mal einbrechen gehen, sondern weil Sie günstige Gelegenheiten suchen, finden und für sich zu nutzen wissen.   Sie planen nicht den einen großen Coup, sondern leben nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“. Bargeld, Goldschmuck, Uhren und Kleingeräte wie Handy, Tablet oder Laptop, die sich leicht zu Geld machen lassen, finden sich in jedem Deutschen Haushalt.

Bild einer zerwühlten Wohnung nach einem Einbruch durch nicht ausreichenden Einbruchschutz

Was bringt mechanischer Einbruchschutz?

Darstellung von mechanischen Einbruchschutz

Der Gelegenheitstäter möchte seinen Einbruch gern innerhalb weniger Minuten abgewickelt haben, da er immer damit rechnen muss von Passanten oder den Bewohnern des Objektes entdeckt zu werden.   Viele mechanische Fenstersicherungen und Türsicherungen schrecken von vornherein ab oder kosten den Täter beim Aufhebeln Zeit, so dass er seinen Einbruchsversuch abbricht.

Ist eine Alarmanlage ein effektiver Einbruchschutz?

Die korrekte Bezeichnung lautet: Einbruchmeldeanlage (EMA) oder Gefahrenwarnanlage (GWA). Sie meldet den Einbruch oder die Gefahrensituation an einen definierten Personenkreis (z.B. Eigentümer, Wachunternehmen, Polizei o.ä.). Durch außen installierte Komponenten wie Außensirenen, kann auch die Alarmanlage oder Gefahrenwarnanlage den Täter von vornherein abschrecken. Im Gegensatz zu mechanischen Sicherungen ist es aber nicht die Aufgabe dieser Anlagen, das Aufhebeln von Fenstern und Türen zu erschweren, um den Täter zum Aufgeben zu bewegen.

Wann wird eingebrochen?

Etwa 40% der Einbrüche finden zwischen 6 und 21 Uhr statt. Häufig wird die Abwesenheit durch einfache Maßnahmen wie Klingeln oder Anrufen festgestellt. Auch ein voller Briefkasten, tagsüber geschlossene Rollladen oder fehlende Zimmerbeleuchtung am Abend sind für den Täter ein Hinweis auf die Abwesenheit der Bewohner. Auch in der in der Zeit der Sommerferien sind leichte Anstiege bei den Einbruchzahlen festzustellen. Die Hauptzeit für Einbrüche liegt jedoch in der dunklen Jahreszeit von Ende Oktober bis in den März hinein. (Quelle: polizei.nrw.)

Wie wird in Wohnungen eingebrochen?

In Mehrfamilienhäusern sind vor allem die Wohnungen im Erdgeschoss und in der obersten Etage gefährdet. Im Erdgeschoss werden hauptsächlich ungesicherte Terrassentüren und Fenster aufgehebelt. Aber auch leicht zugängliche Balkontüren sind gefährdet. Durch Wohnungstüren wird meist in den obersten Etagen eingebrochen, da hier nur sehr selten andere Bewohner vorbeigehen und der Täter somit recht ungestört arbeiten kann.

Wie wird in Häuser eingebrochen?

Hauptziele der Täter sind bei Häusern ungesicherte Terrassentüren, andere ebenerdig gelegene Fenster und an dritter Stelle die Haueingangstüren. Zu beachten ist, dass die Täter nicht nur einsam gelegene und schlecht einsehbare Häuser als Ziele auswählen sondern auch Doppel- und Reihenhäuser und Einfamilienhäusern in dicht bebauten Gebieten. Genauso werden auch einsehbare, sogar zur Straße gelegene Fenster und Türen als Einstiegsmöglichkeit genutzt, da das Aufhebeln meist nur wenige Sekunden in Anspruch nimmt.

Wie kann man sich absichern?

Für Wohnungen und Häuser gilt gleichermaßen: Alle im Erdgeschoss und Keller gelegenen  Terrassen- und Balkontüren, Fenster und Eingangstüren sollten gesichert werden. Das gleiche gilt für höher gelegene Fenster, die z.B. über Vordächer, Garagen, Carports, Bäume o.ä. leicht zu erreichen sind. Im Neubau und bei Sanierungen bieten sich der Einbau geprüfter einbruchhemmender Fenster- und Türelemente an. Empfehlenswert sind hier die Widerstandsklassen RC2 und RC3. Doch auch vorhandene Elemente können mit entsprechenden Nachrüstprodukten gesichert werden. Das Angebot für Fenster und Terrassentüren reicht von zusätzlichen Sicherheitsriegeln, Fensterstangenverschlüssen und Teleskopstangen bis hin zur Umrüstung auf Pilzkopfverriegelung. Wohnungstüren lassen sich mit entsprechenden Panzerriegeln wirksam absichern, bei Hauseingangstüren empfiehlt sich eine Umrüstung auf eine Mehrpunktverriegelung in Kombination mit einer Sicherung der Scharnierseite und entsprechenden Sicherheitsbeschlägen. Weitere Möglichkeiten bieten fest montierte Gitter für Fenster, Gittertüren für Terrassentüren, Rollgitter, Scherengitter sowie einbruchhemmende Rollladen.

Wie sollten Sie jetzt vorgehen?

Auf unserer Internetseite können Sie einen ersten Überblick über unser Angebot zum Thema Einbruchschutz gewinnen. In unseren Ausstellungsräumen bieten wir Ihnen dann eine umfassende und individuelle Beratung an. Wir haben die verschiedensten Sicherungsmöglichkeiten an Musterfenstern und –Türen montiert, so dass Sie einen optimalen Eindruck von Optik und Bedienkomfort der einzelnen Varianten gewinnen können. Im Anschluss vereinbaren wir einen Aufmaß-Termin in Ihrem Hause. Auf Grundlage der Beratung in unserer Ausstellung, werden wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Sicherungskonzept für Ihr Haus oder Ihre Wohnung ausarbeiten und Ihnen ein entsprechendes Angebot erstellen. Dies beinhaltet selbstverständlich auch alle Montageleistungen.